Beruf und Berufung

Tief in meinem Herzen bin ich Hebamme.

 

Schon als Kind malte ich diese Bilder von den schwangeren Frauen, in deren Bäuchen man die Babies wachsen sah.

 

Mit 19 Jahren wurde mir bewusst, dass ich bereits im Wesen Hebamme bin.

Ich hatte das Glück, dass meine Mentorin Hannah Lothrop, die leider viel zu früh verstarb, dafür sorgte, dass ich meine Ausbildung in einer Klinik machen konnte, in der wir eine sehr naturnahe Geburtshilfe praktizierten. 

 

Das Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg bei Köln war damals das erste Krankenhaus, das Wassergeburten ermöglichte und damals bereits einen großen Fundus an Erfahrungen mit den aufrechten Gebärpositionen und der individuellen Gestaltungshoheit der Eltern im Rahmen der physiologischen Geburtsverläufe gesammelt hatte.

Dies prägte mein Werden als Hebamme und ich habe mich nie mit der doch subtil gewalttätigen Durchschnittsgeburtshilfe anfreunden können.

 

Heute blicke ich auf 24 Jahre Erfahrung als Hebamme zurück und ich schöpfe mittlerweile aus einem reichen Fundus an Erfahrung.

 

Auch wenn sich vieles in der Begleitung der Familien wiederholt, so ist doch jede einzelne Geschichte einzigartig und wundervoll (auch voller Wunder...), auch wenn es mal viel Geduld und Einfühlungsvermögen braucht.

 

Ich bin immer noch und werde immer Hebamme bleiben.

 

Doch ich konnte meinen Wunsch, dort weiterzumachen, wo ich als Hebamme immer aufhören musste, weil es kompliziert oder pathologisch wurde, nun verwirklichen.

 

Als Heilpraktikerin kann ich so viel mehr bieten, vor allem denjenigen, die straucheln oder leiden oder an der ein oder anderen Stelle verzweifeln. Und das ist eine wundervolle und logische Weiterentwicklung meiner beruflichen Tätigkeit.

 

Je umfangreicher meine Tätigkeit als Heilpraktikerin wird, desto weniger werde ich als Hebamme arbeiten.

Für diejenigen also, die mich gerne in Anspruch nehmen möchten, empfiehlt es sich, so früh wie möglich den Kontakt zu suchen.

 

Auf den folgenden Seiten werde ich Elemente meiner Erfahrungen veröffentlichen und im Laufe der Zeit wird vielleicht eine Sammlung entstehen, von der auch diejenigen profitieren, die keine Hebamme mehr gefunden haben, die sie betreut.

 

Ich wünsche Euch viel Freude damit!

 

 

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